Fahnenmutterbitten für 150 jähriges Gründungsfest

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Den Schirmherrn Herbert Sporrer konnten die Simbacher Feueiwehrler bereits vor einigen Wochen für ihr Gründungsfest nächstes Jahr gewinnen. Nun wollte auch die Fahnenmutter überzeugt werden. Marina Pichlmayr, Gattin des Kreisbrandmeisters und Simbacher Wehrlers Johannes Pichlmayr, war auserkoren. Die Hoffnung, sie schlicht mit Bier und Sekt zu der ehrenvollen Aufgabe überreden zu können, schwand jedoch zusehends. Es machte den Eindruck, als hätten die Wehrler ihre Fahnenmutter schnell in der Tasche. Im Gegensatz zu Sporrers Aufgabenliste schien die von Marina Pichlmayr zunächst eher witzig denn anspruchsvoll. Getränke sollten erkannt werden, Pantomime musste gespielt werden und a bisserl a Sauerei gab's bei den Fangversuchen zurückgeschleuderter Mohrenköpfe. Soweit so gut. Aber dann galt es eine Aufgabe zu absolvieren, die vollen Einsatz forderte. Höchste Konzentration, absolute Präzision und auch noch Fingerspitzengefühl mussten die Herren beweisen, als sie ein Teelicht löschen sollten. Das Minifeuer musste allerdings mit einer Feuerwehrdrehleiter eines Kinderspielzeugs gelöscht werden. Da mag man schon mal ins Schwitzen kommen. Souverän zeigten sich die Wehrler Simbachs aber auch hierbei, löschten das Teelicht gekonnt ab und hatten sie damit auf ihrer Seite. Marina Pichlmayr macht ihnen die Fahnenmutter für das 150. Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Simbach, das zwischen 8. und 10. Juni 2018 stattfinden wird.

(Text: Nicole Scheibel)

Schirmherrbitten für 150 jähriges Gründungsfest

„Gerne übernehme ich die Schirmherrschaft für euer 150-jähriges Gründungsfest.“ Diese Worte waren es schließlich, auf die die Simbacher Feuerwehrler letztes Wochenende aus waren.
Doch einfach so konnten sie Bürgermeister Herbert Sporrer den Satz nicht abgewinnen. Wie es die Tradition verlangt, hatten die Vorstände und Kommandanten, die auf Bittgang unterwegs waren, eine Reihe an Aufgaben zu bewältigen.
Weil man sowieso nicht ohne „Blumenstrauß“ in das Nest eines anderen einmarschiert, haben sich die Vorstände der Simbacher Wehrler um Vorsitzenden Josef Sporrer und Kommandant Markus Pfaller mit auseichend Gerstensaft gerüstet.
Aufgabe Nummer eins war dem nach, das Fassl sicher auf dem Leiterwagerl zu verzurren, um das Lebenselixier der Bayern nebst musikalischer Begleitung quer durch den Markt zum Bürgermeister bringen zu können. Kaum geschellt, räusperte sich Josef Sporrer noch mal. Dann trug er brav sein Verserl vor. Um die Schirmherrschaft baten die Feuerwehrler ihren Bürgermeister nämlich in Gedichtform – jede Zeile selbst verfasst. Beeindruckt, aber nicht vollends überzeugt, nahm das Marktoberhaupt die lyrischen Ergüsse der Simbacher Wehr entgegen. Und dann wurde es ernst.
Der Bürgermeister hatte einen Fragenkatalog vorbereitet, der schnell und souverän beantwortet werden wollte.
Wann das 125-jährige Gründungsfest war, was „GAMS“ in der Feuerwehrsprache bedeutet und weitere Details wollte Sporrer von den Mannen wissen. Freilich enttäuschten sie ihn nicht und schossen wie aus dem Hydranten die Antworten heraus. Sollten sie nun auch die letzte Aufgabe erfüllen, war die Schirmherrschaft ausgemacht. Und diese lautete: Erkennt mit verbundenen Augen die verschiedenen Biersorten. Ein Problem? Nicht für die Wehr in Simbach!
Alle Tests wurden mit Bravour bestanden. Das Schirmherrenbitten konnte bei Bier und Brotzeit ausklingen. Und die Feueıwehrler können einen Punkt auf ihrer To DoListe für das 150-jährige Gründungsfest, das zwischen 8. und 10. Juni 2018 stattfinden wird, abhaken.

(Text: Nicole Scheibel)

Feuer und Flamme

Feuer und Flamme für das Ehrenamt

Ein Bericht der Landauer Zeitung (Dienstag, 14.03.2017)

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